Neue Infotafeln im Neuen Garten

Mittendrin im UNESCO-Welterbe: Der Neue Garten Neue Info-Tafeln dokumentieren die Geschichte des Neuen Gartens

Als Teil der Potsdam-Berliner Kulturlandschaft steht der Neue Garten seit 1990 auf der Liste der UNESCO-Welterbestätten - eine Auszeichnung, die den Landschaftspark zwischen Jungfernsee und Heiligem See als eines der bedeutendsten und schönsten Gartenkunstwerke der Welt würdigt. In zwei neu gestalteten Räumen im Torhaus am Parkeingang Alleestraße lädt die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) ab kommendem Sonntag, 18. Mai 2008 zu einem kleinen Rundgang durch zwei Jahrhunderte wechselvolle (Garten-)Geschichte ein.

Angelegt als erster englischer Landschaftspark Preußens im Auftrag des Kronprinzen Friedrich Wilhelm II., wurde der Neue Garten im 19. Jahrhundert durch den Gartenbaumeister Peter Joseph Lenné überarbeitet. 1945 war er Schauplatz der Potsdamer Konferenz im Schloss Cecilienhof; während der deutsch-deutschen Teilung ließ die Lage am Ufer des Heiligen Sees den Neuen Garten zum Grenzgebiet werden. Heute bilden die Anlagen nicht nur ein einmaliges Ensemble historischer Gartenbaukunst, sondern sind auch von hoher Bedeutung für den Naturschutz:
Langjährige fachkundige Pflege haben im Neuen Garten und auf dem Pfingstberg eine Fülle interessanter Biotope entstehen lassen.
Gartendirektor Dr. Michael Rohde wird die neuen Informationstafeln anlässlich des 18. Internationalen Museumstages am18.05.2008 präsentieren. Nach der Vorstellung der neuen Tafeln führt Gerd Schurig, SPSG, durch den Neuen Garten.

Die Ausstellung: ist von Mai bis Oktober täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr im Neuen Garten, Torhaus Haupteingang,Alleestraße, in Potsdam zu besichtigen. Der Eintritt ist frei.