Stein und die Städteordnung von 1808 - Eine Vortragsreihe des LWL

Am 24.11.1808 wurde der Freiherr von Stein auf Druck Napoleons als aus seinem Ministeramt entlassen. Dr. Gerd Dethlefs, Münster, erinnert an diesen 200. Jahrestag.

Heinrich Friedrich Karl von und zum Stein (1757-1831) war ein preußischer Beamter und Reformer, der durch die Bauernbefreiung und die preußische Städteordnung die Grundlagen zur Reform des Staates nach der katastrophalen Niederlage des Jahres 1806 legte.

Heinrich Friedrich Karl von und zum Stein (1757-1831)

Am Montag, den 24. November, vor genau 200 Jahren wurde der preußische Reformer Freiherr Karl Heinrich Friedrich Karl von und zum Stein aus seinem Ministeramt entlassen. Acht Wochen später flüchtete er ins Exil nach Prag.

Bereits am Sonntag, den 23.11.2008 um 11:00 Uhr, erinnert Dr. Gerd Dethlefs vom LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte auf Schloss Cappenberg in einem Vortrag an diese turbulente Zeit.

Wenige Tage vor Steins Entlassung hatte der preußische König Friedrich Wilhelm III. noch die Städteordnung unterschrieben. Dieses Hauptwerk des Freiherrn vom Stein gestand den Bürgern eine stärkere kommunale Selbstverwaltung zu. So konnte etwa jede Stadt selbst ihre Steuerabgaben festlegen. Die Entlassung kurz darauf erfolgte auf Druck von Napoleon.

In seinem Vortrag »Stein und die Städteordnung 1808« wird Dethlefs über den Meilenstein auf dem Weg zu der heutigen kommunalen Selbstverwaltung sprechen.

Veranstaltungsinformation:

»Stein und die Städteordnung von 1808 Montag, den 23.11.2008 | 11:00 Uhr
Schloss Cappenberg
Schlossberg | 59379 Selm

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: +49 2306 71170
: +49 2301 9134027

: michaela.hausding@museen-dresden.de
: http://www.stadtmuseum-dresden.de/kuegelgenhaus-staendige-a

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Tel.: 0 23 06/7 11 70
Fax: 0 23 01 / 9 13 40 27
Eintritt frei

Routenplaner zur Veranstaltung: