Bei Grabungsarbeiten hat ein Baggerfahrer im Stadtteil Landskron ein Massengrab mit mehreren Skletten gefunden. NAch ersten Erkenntnissen handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um die Überreste von tödlich Verwundeten Angehörigen der französischen Armee.
Nach Aussagen von Wilhelm Neumann, Leiter des Museums der Stadt Villach, wurden seit Beginn der Ausgrabungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts immer wieder menschliche Überreste aus der napoleonischen Zeit gefunden. Während der napoleonischen Zeit war Villach Sitz eines französischen Departements in den Illyrischen Provinzen. Bei der Rückeroberung der Stadt kam es im Jahre 1813 zu schweren Kämpfen im Villacher Becken, das auch die Kreisstadt selbst in schwere Mitleidenschaft gezogen hatte.
Die Gebeine sollen auf einem örtlichen Friedhof bestattet werden.